Angstmache

versus Gottvertrauen

Von Manuela Schindler (C) 2020

In den letzten Wochen bekam ich zu meiner größten Überraschung vermehrt per Mail und auch telefonisch Anfragen zur Weltsituation und dem Hype im Internet, der Angst und Entsetzen verbreitet. Dabei fiel mir auf, dass die geschilderten Themen alle uralt sind und teilweise seit mehreren Jahrhunderten verbreitet werden. Durch das Internet nimmt das Ganze jetzt an Fahrt auf, wodurch es in kürzester Zeit so viel Angst erzeugt wie niemals zuvor. Es geht um die Themen Illuminati, Überwachungsstaat, Außerirdische und allerlei wirklich schlimme Themen, die ich hier nicht aufzählen will.

Auch geht die Behauptung um, dass Corona eine Strafe Gottes sei, was definitiv NICHT stimmt. Es ist eine Maßnahme der Natur, ein Abwehrmechanismus, wenn die Menschheit ihr Maß verliert. Die Forschung hat ermittelt, dass ca. alle 4 Monate neue gefährliche Viren in Wildtieren gefunden werden, die nur keine Übertragungswege gefunden haben. Es wird durch diese Falschmeldungen Zorn gegen oder Angst vor Gott geschürt, warum er alles zulässt und/oder nicht schon viel früher eingegriffen hat. Dabei wird nur unser freier Wille respektiert und wir lernen durch Ursache und Wirkung, gehen also den Weg der Erkenntnis. Mehr nicht. Auch wird Gott so als bedrohliche und strafende Macht dargestellt, was definitiv nicht stimmt. Wer mit ihm zu tun hatte weiß, dass er reine Liebe in einer Intensität ist, die ein normaler Mensch nur schwer aushalten kann.

Die Welt wird jetzt auch nicht in das endgültige Ende eintreten, auch noch nicht in den finalen Wandel. Es gilt, ruhig zu bleiben und sich dem Guten und Förderlichen zu widmen, damit man unter höheren Schutz kommt.

Es wird viel geredet, behauptet, aufgebauscht und irregeführt, was ich bedenklich finde. Mein Wunsch wäre, dass die Spirituellen jetzt NICHT auf diesen Zug aufspringen, sondern die Menschen zur Ruhe bringen und in eine förderliche Richtung lenken. Natürlich darf man auch nicht die Augen verschließen vor Dingen, die gerade aufgedeckt werden und leider absolut real sind. Aber darin herumzuwühlen ist wie das suhlen im Schlamm. Absolut nicht nötig.

Vertrauen auf Gott zu haben, dass die Aufdeckungen von Dingen, die es ohnehin schon sehr lange gab und immer noch gibt, sinnvoll ist, halte ich für sehr wichtig. Aber nicht mehr. Ansonsten verstärkt man den negativen Strom auf der Erde noch und vermehrt die Angst. Etwas dagegenzuhalten, was dem neuen Bewusstsein entspricht, welches wir auf der Erde sehen wollen, halte ich allerdings für SEHR sinnvoll. Dann arbeitet man als Pionier und geht voraus, sodass die anderen einen breiteren Pfad finden können, dem sie sicher folgen können.

In diesem Sinne wünsche ich eine kraftvolle Zeit mit viel positivem Engagement.

Manuela Schindler, 29.6.2020

Motto des Monats Juli 2020

Nachtrag vom 1.7.2020

Das Motto des Monats wird normalerweise veröffentlicht im monatlichen Rundbrief an den Förder-Freundeskreis und die Weggemeinschaft (Phoenix-Netzwerk). Da es gut zu meinem obigen Kurztext “Angstmache versus Gottvertrauen”  passt, möchte ich es auch hier gern einstellen. Sozusagen als Ergänzung.

Unser Motto des Monats Juli 2020 lautet wie folgt:

„Ich bin bereit zur Wandlung und dazu, das zu leben, was ich bei den anderen Menschen sehen möchte. Ich bin auch bereit, noch mehr zu tun, nämlich unerschütterlich auf die Weisheit Gottes zu vertrauen, egal, wie sehr die Welt mich erschreckt. Ich vermeide Angst und Schrecken und werde das Wirken der Welt fortan mit mehr Abstand betrachten.“

Es ist wichtig daran zu denken, was uns die Esoterik lehrt: dass unser Bewusstsein verstärkt, womit es sich befasst. Will man das Gute der Welt mehren, sollte man sich mit Wandlung und Veränderung zum Guten befassen, damit es ausgestrahlt wird. Ganz perfekt wird es, wenn man auch sehr konkret umsetzt, womit man sich befasst hat. Beschäftigt man sich hingegen intensiv mit den schrecklichen Dingen dieser Welt, wird man sie fördern und gehört somit zu ihnen; wenn auch nicht als Täter, so jedoch auf jeden Fall als Betrachter. Auch hier wird verstärkt, was geschieht und bekommt Energie vom Betrachter.

Ausnahme: Es ist die Aufgabe oder der Beruf, dagegen zu kämpfen.

Es geht hier jedoch nicht um Negierung der schrecklichen Dinge und um ein Friede-Freude-Eierkuchen-Bewusstsein, sondern nur um Lenkung von Bewusstsein und Kraft, um mitschöpferisch tätig werden und positiv auf das Weltgeschehen einwirken zu können durch Achtsamkeit und angemessene Lebensweise.

Manuela Schindler – 1.7.2020